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Länderliste zu Schengen für die 90/180-Regel

Ein praktischer Überblick über die Schengen-Mitgliedschaft für die Zählung von Kurzaufenthalten, keine allgemeine Länderkunde zur EU.

Zuletzt geprüft: August 2026

Kurz gesagt: Für die Zählung von Kurzaufenthalten gilt die Schengen-Regel im gesamten Schengen-Raum. Gehört ein Land zu Schengen, fließen die Tage dort in denselben gemeinsamen Zähler für 90/180. Zeit in Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und den übrigen Ländern wird also zusammengerechnet und nicht getrennt gezählt. Maßgeblich ist die Liste unten, und sie ist nicht dieselbe wie die der EU-Mitgliedschaft.

Die aktuellen Schengen-Länder

Land EU-Mitglied?
ÖsterreichJa
BelgienJa
BulgarienJa
KroatienJa
TschechienJa
DänemarkJa
EstlandJa
FinnlandJa
FrankreichJa
DeutschlandJa
GriechenlandJa
UngarnJa
IslandNein
ItalienJa
LettlandJa
LiechtensteinNein
LitauenJa
LuxemburgJa
MaltaJa
NiederlandeJa
NorwegenNein
PolenJa
PortugalJa
RumänienJa
SlowakeiJa
SlowenienJa
SpanienJa
SchwedenJa
SchweizNein

Wichtige Unterscheidung: Nicht jedes EU-Land gehört zu Schengen, und nicht jedes Schengen-Land gehört zur EU. Irland liegt aufgrund seines Opt-outs außerhalb von Schengen, und Zypern ist ein EU-Land, dessen Aufnahme in den Schengen-Raum noch läuft. Keines von beiden fließt in die gemeinsame Zählung für Kurzaufenthalte ein. Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein gehören zu Schengen, ohne EU-Mitglieder zu sein.

Warum diese Liste für die 90/180-Regel wichtig ist

Die praktische Folge ist schlicht: Eine Woche in Spanien und eine Woche in Deutschland sind nicht zwei getrennte Zähler für Besuche. Sie sind eine gemeinsame Schengen-Summe. Eine Binnengrenze innerhalb von Schengen zu überqueren, setzt dein Kontingent nicht zurück.

Deshalb zählt die Mitgliedschaft mehr als die Geografie. Die Frage ist nicht, ob ein Ort „in Europa“ liegt. Die Frage ist, ob er innerhalb des Schengen-Systems für Kurzaufenthalte liegt.

Du hältst das selbst nach? AtlasDays führt auf deinem iPhone eine private Aufzeichnung mit Datumsangaben und zählt die Tage, auf die es ankommt: Visumlimits, Schwellen für den Steuerwohnsitz und Summen pro Land. Die App laden →

Und was ist mit Monaco, San Marino, Vatikanstadt und Andorra?

Diese Orte sorgen für Verwirrung, weil sie im Schengen-Zusammenhang keine gewöhnlichen souveränen Reiseziele sind.

Hier kommt es auf Einzelheiten der Route und die Behandlung an der Grenze an. Wenn diese Unterscheidung für eine echte Reise wichtig ist, prüf den genauen Grenzweg und die amtlichen Hinweise, statt dich auf einen vereinfachten Listenartikel zu verlassen.

Häufige Missverständnisse

Vorbehalt in der Praxis und amtliche Grenze

Diese Seite ist eine praktische Anleitung zum Zählen, nicht der förmliche Gesetzestext. Wenn der Status der Mitgliedschaft oder die Behandlung an der Grenze für eine konkrete Planung wichtig ist, nimm die aktuelle Übersicht zum Schengen-Raum der Europäischen Kommission und ihren Kurzaufenthaltsrechner als maßgebliche Quelle und behandle diesen Artikel als grobe Landkarte des Systems.

Halte den Schengen-Geltungsbereich einheitlich

AtlasDays wendet einen einzigen Schengen-Geltungsbereich auf dieselbe Aufzeichnung mit Datumsangaben an, die du auch sonst nutzt. Welche Reiseziele in den gemeinsamen Zähler für Kurzaufenthalte einfließen, ist damit für dich geklärt.

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Über diesen Artikel: AtlasDays bietet allgemeine Informationen, keine Rechts-, Steuer- oder Einwanderungsberatung. Regeln ändern sich und das Ergebnis hängt von deinen Umständen ab, verlass dich also nie allein darauf: Prüfe die verlinkte offizielle Quelle oder wende dich an eine qualifizierte Fachperson.